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Was bleibt vom Sozi­al­staat?

15. Oktober – 19:00—21:00

Vor­trag im Rah­men der Wochen gegen Sozi­al­ab­bau

mit Dr. Nad­ja Rako­witz

Kran­ken­häu­ser wer­den geschlos­sen oder pri­va­ti­siert, Pfle­ge und Bil­dung gera­ten zuneh­mend unter Spar­druck. Immer mehr Berei­che der öffent­li­chen Daseins­vor­sor­ge wer­den nach den Maß­stä­ben von Markt, Kon­kur­renz und Wirt­schaft­lich­keit orga­ni­siert. Doch war­um?
Dr. Nad­ja Rako­witz gebt in ihrem Vor­trag der Frase nach, was die zuneh­men­de Oko­no­mi­sie­rung und der Rück­zug des Sozi­al­staats mit der all­ge­mei­nen Ent­wick­lung des Kapi­ta­lis­mus zu tun haben. Dabei geht es auch um die Fra­ge nach Alter­na­ti­ven: Was könn­te Ver­ge­sell­schaf­tung bedeu­ten? Und kann aus dem Wider­stand gegen Kür­zun­gen und Pri­va­ti­sie­rung eine Per­spek­ti­ve für gesell­schaf­f­li­che Ver­än­de­rung ent­ste­hen?
Dr. Nad­ja Rako­witz ist Sozio­lo­gin und Geschäfts­füh­re­rin des Ver­eins demo­kra­ti­scher Arzt*innen (vdää*). Sie beschäf­tigt sich seit vie­len Jah­ren mit der Oko­no­mi­sie­rung des Gesund­heits­we­sens und den gesell­schaft­li­chen Bedin­gun­gen von Gesund­heit und Krank­heit.

Ver­an­stal­ter: LOS! Offen­bach soli­da­risch

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