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Online-Fort­bil­dung: Wer aber vom Kapi­ta­lis­mus nicht reden will, soll­te auch vom Krieg schwei­gen

3. Juni – 19:0020:00

Was Max Hork­hei­mer einst vom Faschis­mus gesagt hat, muss man unse­res Erach­tens auch auf den Krieg bezie­hen. Die kapi­ta­lis­ti­schen Gesell­schaf­ten sind bestimmt von einer Öko­no­mie, die von Kon­kur­renz getrie­ben ist um die höchs­ten Gewin­ne. Der moder­ne Staat ist nicht neu­tral oder unab­hän­gig gegen­über sei­nen gesell­schaft­li­chen Grund­la­gen. Krieg als eine Mög­lich­keit der Lösung von Kri­sen gehört zur Gewalt­sam­keit die­ser Form der Ver­ge­sell­schaf­tung. Wenn wir also Krieg ver­hin­dern wol­len, müs­sen wir uns mit der struk­tu­rel­len Gewalt unse­rer Gesell­schaft aus­ein­an­der­set­zen und nach ande­ren Ver­ge­sell­schaf­tungs­for­men stre­ben.

Teil der Online-Fort­bil­dungs­rei­he „Mili­ta­ri­sie­rung und Gesund­heit“ des IPPNW

Jeden ers­ten Mitt­woch im Monat laden wir Sie zu einem Online-Vor­trag ein. Zur Spra­che kom­men ver­schie­de­ne Aspek­te der Mili­ta­ri­sie­rung des Gesund­heits­we­sens.

Die­se hier ist eine Gast­ver­an­stal­tung des Ver­eins demo­kra­ti­scher Ärzt*innen mit Bern­hard Win­ter & Nad­ja Rako­witz

Veranstaltungsort

  • https://ippnw.collocall.de/b/adm-llx-dta-wwo

Veranstalter