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Kogni­ti­ve Kriegs­füh­rung und die Rol­le der Medi­en

23. September – 18:0020:30

Vor­trag und Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung mit Dr. Jonas Tögel

am 23.09.2026 im Mün­chen

Die Mili­ta­ri­sie­rung vie­ler gesell­schaft­li­chen Berei­che ist nicht mehr schlei­chend, sie ist gesetzt. Merz zielt auf die  kon­ven­tio­nell stärks­te Armee Euro­pas“ und sieht eine Füh­rungs­rol­le Deutsch­lands in der NATO. „Wehr­haft, kriegs­tüch­tig“ will uns Pis­to­ri­us sehen, „kriegs­fä­hig“ die Streit­kräf­te, dazu will er „die Gesell­schaft auf­stel­len“. Auf sämt­li­chen Kanä­len wer­den Regis­ter der Pro­pa­gan­da für die „Men­ta­li­täts­än­de­rung“ in der Bevöl­ke­rung gezo­gen. In der Stra­te­gie der Abschre­ckung haben kon­struk­tiv-dees­ka­lie­ren­de Vor­schlä­ge zur Been­di­gung von Krie­gen kei­nen Platz, Initia­ti­ven zur
Stär­kung der UN sind nicht sicht­bar. Zuneh­mend wird auf mili­tä­ri­sche Eska­la­ti­on gesetzt, neben den Stim­men aus den Par­tei­en mischen Thinktanks ton­an­ge­bend mit, Mili­tär­his­to­ri­ker und Gene­rä­le kom­men häu­fig zu Wort. Anders­den­ken­de wer­den ange­grif­fen, dif­fa­miert und aus­ge­grenzt. Ein gro­ßer Teil hie­si­ger Medi­en steht „Gewehr bei Fuß“ für die bel­li­zis­ti­schen Zie­le. Exper­ten spre­chen daher von einer „Mili­ta­ri­sie­rung der Medi­en“.
Der Pro­pa­gan­da­for­scher Dr. Jonas Tögel (Uni­ver­si­tät Regens­burg) erläu­tert die Hin­ter­grün­de und Ent­ste­hungs­ge­schich­te
der soge­nann­ten Kogni­ti­ven Kriegs­füh­rung, deren Ziel die gedank­li­che Beein­flus­sung der Geg­ner ist, mit­tels „Soft-Power-Tech­ni­ken“, die unter­halb der Wahr­neh­mungs­schwel­le wir­ken.

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Veranstaltungsort

Veranstalter

  • ver.di Orts­ver­ein Medi­en Mün­chen, Gewerk­schaft­li­ches Aktiv­en­tref­fen „Sozia­les rauf – Rüs­tung run­ter!“, IPPNW Mün­chen, vdää* Mün­chen, Münch­ner Frie­dens­bünd­nis