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Geht dein Kran­ken­haus auf Kriegs­kurs?

13. Februar – 19:0021:30

Podi­ums­dis­kus­si­on mit Vertreter*innen vom Ver­ein Demo­kra­ti­scher Ärzt*innen und IPPNW. Die Mili­ta­ri­sie­rung der Gesell­schaft bedroht die öffent­li­che Daseins­für­sor­ge. Wie sind die Beschäf­tig­te in Kli­ni­ken betrof­fen? Wie kön­nen sie sich weh­ren?

Die Regie­run­gen in Bund und Län­dern pla­nen aktu­ell um­fas­sen­de Maß­nah­men zur Mili­ta­ri­sie­rung des Ge­sund­heits­we­sens. Kran­kenhäuser sol­len auf einen mög­li­chen Krieg vor­be­rei­tet wer­den. Die Plä­ne dazu wer­den nicht öffent­lich dis­ku­tiert, son­dern hin­ter ver­schlos­senen Türen aus­ge­ar­bei­tet. Sicher ist: ihre Umset­zung hät­te massi­ve Aus­wir­kungen auf Beschäf­tig­te und Patient*innen. Doch Gesundheitsarbeiter*innen wol­len sich nicht einer mili­tä­ri­schen Logik unter­wer­fen und unge­fragt als mensch­liche Res­sour­ce ver­pla­nen las­sen.

Sie fra­gen sich:

  • Soll im Span­nungs­fall die zivi­le Medi­zin Wei­sun­gen des Mili­tärs unter­stellt wer­den?
  • Müs­sen wir mit Ein­schrän­kun­gen der frei­en Arbeits­platz­wahl und des Streik­rechts rech­nen?
  • Ist das Leben der Sol­da­ten zukünf­tig wich­ti­ger als das von Zivilist*innen?
  • Die Arbeits­be­las­tung ist jetzt schon über­groß. Die explo­die­ren­den Aus­ga­ben für Auf­rüs­tung füh­ren zu wei­te­ren Kür­zun­gen der knap­pen Mit­tel für das Gesund­heits­we­sen. Was kön­nen wir dage­gen tun?

Dar­über und über Mög­lich­kei­ten des Wider­stands dis­ku­tie­ren:

  • Dr. Nad­ja Rako­witzVer­ein Demo­kra­ti­scher Ärzt*innen (vdää*)
  • Anja Schmailzl – Pfle­ge­kraft am Kli­ni­kum Nürn­berg
  • Dr. Horst Sei­t­he – IPPNW Nürn­berg-Fürth-Erlan­gen – Inter­na­tio­na­le Ärztinnen für die Ver­hü­tung des Atom­kriegs – Ärztinnen in sozia­ler Ver­ant­wor­tung

Details

Veranstaltungsort

Veranstalter

  • ver.di Mfr / Initia­ti­ve Gesund­heit statt Pro­fit / Initia­ti­ve Soli­da­ri­scher Arbei­te­rIn­nen / Arbeits­kreis Erneu­er­ba­re Gesell­schaft / IPPNW Nürn­berg-Fürth-Erlan­gen