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Gesund­heit lässt sich nicht auf­rüs­ten

22. April – 18:0019:30

Unter der soge­nann­ten „Zei­ten­wen­de“ wird auch das Gesund­heits­we­sen sicher­heits- und ver­tei­di­gungs­po­li­tisch neu aus­ge­rich­tet. Kran­ken­häu­ser sol­len auf den Kriegs­fall den Mas­sen­an­fall von Ver­wun­de­ten vor­be­rei­tet medi­zi­ni­sches Per­so­nal in mili­tä­ri­sche Pla­nun­gen ein­be­zo­gen und zivi­le Ver­sor­gungs­struk­tu­ren stra­te­gisch neu gedacht wer­den. Was bedeu­tet die Mili­ta­ri­sie­rung des Gesund­heits­we­sens für Patient*innen, Beschäf­tig­te und das Selbst­ver­ständ­nis von Medi­zin als zivi­le, huma­ni­tä­re Pra­xis? Wo ver­läuft die Gren­ze zwi­schen Kata­stro­phen­schutz und mili­tä­ri­scher Nut­zung? Und ver­schärft die­se Ent­wick­lung nicht die bestehen­den Pro­ble­me von Per­so­nal­man­gel, Öko­no­mi­sie­rung und Unter­fi­nan­zie­rung?

Nad­ja Rako­witz (Ver­ein demo­kra­ti­scher Ärzt*innen) ord­net die aktu­el­len Ent­wick­lun­gen ein und beleuch­tet ihre Fol­gen für Ver­sor­gung, Arbeits­be­din­gun­gen und medi­zi­ni­sche Ethik. Im Anschluss laden wir zur gemein­sa­men Dis­kus­si­on ein.

Details

Veranstaltungsort

  • Uni­ver­si­tät Jena Hör­saal 7
  • Carl-Zeiss-Straße 3
    Jena, Thüringen 07743 Germany
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Veranstalter

  • IPPNW Krit­Med Jena, SDS Jena, vdää*