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Presseerklärung des vdää zur Kampagne gegen Dr. Röslers Rezepte

16. März 2010

Es geht auch anders

Ärztinnen und Ärzte protestieren gegen die Pläne von Dr. Rösler

Unmittelbar vor Start der Regierungskommission zur Gesundheitsreform hält Gesundheitsminister Rösler, trotz aller Proteste, an seinen Plänen zur schrittweisen Einführung einer einkommensunabhängigen Kopfpauschale – im Moment wird an 29 Euro anstelle der 0,9 Prozentpunkte, die alleine die Arbeitnehmer bezahlen, gedacht – zur Finanzierung des Gesundheitswesens fest. Diese Art der Finanzierung ist unsozial, da sie die Schwachen mehr belastet als die Starken, und der angekündigte Steuerausgleich darüber hinaus auch nicht finanzierbar ist. Als Kollege wurde Dr. Rösler von der Ärzteschaft mit Vorschusslorbeeren bedacht und ist seit langem der erste Gesundheitsminister, auf den die offizielle Ärzteschaft ohne Mistrauen zugeht. Nicht zuletzt deshalb, weil sie sich von einem Kollegen den Erhalt ihrer Privilegien erhofft.

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Presseerklärung des vdää zur Eröffnung von MigrAr Frankfurt/M.

Maintal, 25.08.2010

Presseerklärung des Vereins Demokratischer Ärztinnen und Ärzte zur Eröffnung von MigrAr Frankfurt/Rhein-Main

Am Donnerstag, den 2. September, wird um 9 Uhr die Gewerkschaftliche Anlaufstelle für MigrantInnen in prekären Arbeitsverhältnissen, mit und ohne Papiere „MigrAr Frankfurt/Rhein-Main“ im Gewerkschaftshaus Frankfurt a.M. (Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77) eröffnet.

Der Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte gehört zu den Kooperationspartnern dieses Projekts, weil wir von den Menschen ohne Papiere, die sich uns Ärztinnen und Ärzte anvertrauen, wissen, wie belastend und krankmachend ihre ungeschützten Arbeitsbedingungen sind.

Krankheit ist ohne Politik nicht heilbar.

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Veranstaltung: Für ein solidarisches Gesundheitssystem, Karlsruhe, 13.09.2010

Für ein solidarisches Gesundheitssystem - statt Rösler-Prämie und Einstieg in die Kopfpauschale

Vortrag und Diskussion

mit Dr. Nadja Rakowitz (Verein Demokratischer Ärztinnen und Ärzte)
  • am: Montag, 13. September 2010
  • um: 19:30 Uhr
  • im: ver.di-Haus, Karlsruhe, Rüppurrer Str. 1, 7. OG
Veranstaltet von: Ver.di Bezirk Mittelbaden-Nordschwarzwald; DGB Ortsverein Ettlingen Malsch/Albtal; NGG Region Mittelbaden-Nordschwarzwald; ver.di Betriebsgruppe Städt. Klinikum Karlsruhe; Gewerkschaftliches Zukunftsforum Karlsruhe

Hier finden Sie den Flyer

V.i.S.d.P.: Elwis Capece / NGG Ettlinger Straße 3a 76137 Karlsruhe
 
Veranstaltung: Solidarität statt Klassenmedizin, Riedstadt, 16.09.2010

Mehr Solidarität statt Klassenmedizin

Diskussionsveranstaltung zur drohenden "Reform" des Gesundheitswesens

mit Nadja Rakowitz, Geschäftsführerin des Vereins Demokratischer Ärztinnen und Ärzte

  • am 16. September 2010
  • um 19.30 Uhr
  • in Riedstadt Wolfskehlen, Altes Rathaus, EG
Es laden ein: Arbeit und Leben Starkenburg, DGB Kreisverband Groß-Gerau, DGB Ortsverein Riedstadt

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Veranstaltung: Der Patient als Ware, Marburg, 21.09.2010

Der Patient als Ware

Medizinische Versorgungszentren (MVZ) der Rhön AG verdrängen freie Haus- und Fachärzte in Marburg/Gießen: Was können wir gegen das Geschäft mit der Krankheit tun?

Am: 21. September 2010
Um: 19:00 Uhr
Im: Technologie- und Tagungszentrum (TTZ), Software-Center 3 (Frankfurter Straße), Marburg

Vortrag und Diskussion mit
  • Prof. Dr. Hans-Ulrich Deppe (Medizinsoziologe)
  • Dr. Nadja Rakowitz (Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte)
  • Dr. Eike Schäfer (Facharzt für Chirurgie in Marburg)
  • Dr. Rainer Fromm (Journalist und Autor, u.a. für ZDF)
Eine Initiative von Ärzten und Bürgern aus der Region
V.i.S.d.P. Micha Brandt, Steinweg 2 ½, 35037 Marburg
Kontakt: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können , www.notruf113.blog.de
 
Jahreshauptversammlung 2010

Gesundheitspolitisches Forum des vdää

Gesundheitswesen für Alle ... oder profitabler Wachstumsmarkt?

vom 22. bis 24. Oktober 2010 in der ver.di-Bildungsstätte Gladenbach (bei Marburg)

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Programm

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Leserbrief an das DÄB wegen Nachruf auf Sewering
Zum Tod von Hans-Joachim Sewering schrieben Jörg-Dietrich Hoppe und Karsten Vilmar im im Deutschen Ärzteblatt einen Nachruf , in dem wesentliche Teile von Sewerings Vergangenheit nicht erwähnt wurden.
Gerrit Hohendorf reagierte mit einem Leserbrief, der neben vielen anderen auch von Wulf Dietrich im Namen des vdää unterzeichnet wurde:
 
München, den 26. Juli 2010
PD Dr. med. Gerrit Hohendorf   
Institut für Geschichte und Ethik der Medizin
Technische Universität München
Klinikum rechts der Isar
Ismaninger Str. 22
81675 München
tel. 089/4140-4041
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Betr.: Hans Joachim Sewering - Gestalter im Dienst der Ärzteschaft
Deutsches Ärzteblatt Heft 28-29, S. B 1247 vom 19. Juli 2010
 

Sehr geehrter Herr Prof. Hoppe, sehr geehrter Herr Prof. Vilmar,

der Nachruf auf Hans-Joachim Sewering im Deutschen Ärzteblatt enthält keinen Hinweis auf die Rolle, die er als Arzt in der Zeit des Nationalsozialismus gespielt hat. Angesichts der Bemühungen der Bundesärztekammer, zu einer Aufarbeitung der Medizin im Nationalsozialismus beizutragen und den Opfern der nationalsozialistischen Medizinverbrechen gegenüber historische Verantwortung zu übernehmen, ist das Verschweigen der NS-Vergangenheit Sewerings schwer nachvollziehbar. Den Unterzeichnenden ist daher die folgende Ergänzung historischer Fakten wichtig.

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