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SUMMARY:Wir werden euch nicht helfen können! Gegen die Militarisierung des Gesundheitswesens!
DESCRIPTION:Vor­trags- und Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung anläss­lich des Hiro­shi­ma-Gedenk­ta­ges\nDon­ners­tag\, 06. August\, 18.00 Uhr\, His­to­ri­scher Rat­haus­saal Mar­burg\nRefe­ren­tin: Dr. phil. Nad­ja Rako­witz\, Geschäfts­füh­re­rin des Ver­eins demo­kra­ti­scher Ärzt*innen (vdää*)\nGruß­wort: Bür­ger­meis­te­rin Nadi­ne Berns­hau­sen\nMode­ra­ti­on: Dr. Ste­phan Nol­te (IPPNW)\nWie­der befin­det sich die Welt mit­ten im Krieg. Die Gefahr vom Ein­satz nuklea­rer Waf­fen wird in einer gigan­ti­schen Auf­rüs­tungs­spi­ra­le immer rea­lis­ti­scher. Am 6. und 9. August 1945 wur­den die Städ­te Hiro­shi­ma und Naga­sa­ki Ziel der ers­ten und bis­lang ein­zi­gen Atom­bom­ben­ab­wür­fe. Etwa 92.000 Men­schen star­ben sofort\, 130.000 wei­te­re Men­schen star­ben bis zum Jah­res­en­de an den Fol­ge­schä­den. Bis heu­te lei­den vie­le Men­schen an den Fol­gen. Hiro­shi­ma und Naga­sa­ki haben gezeigt: Im Fal­le einer nuklea­ren Kata­stro­phe ver­sagt jed­we­de ärzt­li­che oder huma­ni­tä­re Hil­fe. Aber auch im soge­nann­ten kon­ven­tio­nel­len Krieg wird es sehr frag­lich sein\, wie viel Hil­fe die Zivil­be­völ­ke­rung vom Gesund­heits­we­sen erwar­ten kann! Des­halb muss unse­re Leh­re auch aus Hiro­shi­ma und Naga­sa­ki sein: Krie­ge müs­sen ver­hin­dert wer­den!\nv.i.S.d.P.: antikriegsbuendnismarburg.de
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SUMMARY:Die Militarisierung des Gesundheitswesens
DESCRIPTION:Vor­trag und Dis­kus­si­on mit Dr. Bern­hard Win­ter (Vor­stands­mit­glied des Ver­eins demo­kra­ti­scher Ärz­tin­nen und Ärz­te-vdää*) \n„Bedro­hungs­sze­na­ri­en wer­den vor­an­ge­trie­ben\, For­de­run­gen an die Gesell­schaft\, wie sie einen Krieg vor­zu­be­rei­ten und mit­zu­tra­gen habe\, prä­zi­siert und mit zuneh­men­der Hef­tig­keit in die Dis­kus­si­on ein­ge­bracht.“ Dr. Bern­hard Win­ter wen­det sich – wie hier in der Bro­schü­re „Wir wer­den euch nicht hel­fen kön­nen“ – vehe­ment gegen eine Mili­ta­ri­sie­rung des Gesund­heits­we­sens. Als Vor­stands­mit­glied des Ver­eins demo­kra­ti­scher Ärz­tin­nen und Ärz­te sieht er es als die Auf­ga­be von Gesund­heits­fach­kräf­ten\, vor den Kon­se­quen­zen eines sol­chen Schrit­tes zu war­nen und über die ent­setz­li­chen Fol­gen eines Krie­ges auf­zu­klä­ren.\nDer Refe­rent: Dr. Bern­hard Win­ter war jah­re­lang nie­der­ge­las­se­ner Arzt in Offen­bach\, ist u. a. Mit­glied im Vor­stand des Ver­eins demo­kra­ti­scher Ärzt*innen\, Vor­sit­zen­der von Soli­da­ri­sches Gesund­heits­we­sen e. V. und ist Redak­teur bei “Gesund­heit braucht Poli­tik”. \nIn Lim­burg spricht er über die bereits begon­ne­ne zivil-mili­tä­ri­sche Ent­wick­lung. \nDer Ein­tritt ist frei—wir bit­ten um Spen­den. \nVer­an­stal­ter: Nach­denk­sei­ten Gesprächs­kreis Lim­burg\, Diez\, Bad Cam­berg
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SUMMARY:Militarisierung des Gesundheitswesens - Was bedeutet das?
DESCRIPTION:Vor­trag und Dis­kus­si­on mit Bern­hard Win­ter und der Poli­kli­nik Frank­furt \nVon der durch den Bun­des­ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Pis­to­ri­us aus­ge­ru­fe­nen Kriegs­tüch­tig­keit der Gesell­schaft ist auch das Gesund­heits­we­sen im erheb­li­chem Aus­maß betrof­fen. In Doku­men­ten wie dem Ope­ra­ti­ons­plan Deutsch­land oder den Rah­men­richt­li­ni­en Gesamt­ver­tei­di­gung sind die zen­tra­len Vor­ga­ben fest­ge­legt. An einem Sicher­stel­lungs­ge­setz für das Gesund­heits-wesen wird mit Hoch­druck gear­bei­tet. Es dro­hen Prio­ri­sie­rung ver­letz­ter Soldat:innen vor Zivilist:innen im Rah­men der umge­kehr­ten Tria­ge\, Zugriff der Bun­des­wehr auf den zivi­len Ret­tungs­dienst\, ver­pflich­ten­de Aus­bil­dung von medi­zi­ni­schem Per­so­nal in Kriegs­ver­letz­ten­für­sor­ge. Deren Umset­zung auf regio­na­ler und kom­mu­na­ler Ebe­ne wird gera­de vor­be­rei­tet oder erfolgt bereits. Im Gegen­satz zu den Kür­zun­gen im Sozi­al-bereich ist hier genug Geld da für Pop-Up Inten­siv­sta­tio­nen in Tief­ga­ra­gen und Groß­ma­nö­vern wie „Red Storm Char­lie“. Was bedeu­tet es für uns Beschäf­tig­te im Gesund­heits­we­sen\, wenn die­ses „kriegs­tüch­tig“ gemacht und den Erfor­der-nis­sen des Mili­tärs unter­wor­fen wer­den soll? Wel­che Aus­wir­kun­gen hat dies auf die medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung der Bevöl­ke­rung und die Pla­nun­gen des zivi­len Gesund­heits-wesens bereits aktu­ell und im Kriegs­fall. \nWie ver­hal­ten wir uns dazu? Wo for­miert sich Wider­stand? Die­se Fra­gen möch­ten wir gemein­sam dis­ku­tie­ren.\nEs wird zunächst einen Input von Bern­hard Win­ter\, Frankfurt/Main\, geben. Er ist Vor­stands­mit­glied des Ver­eins demo­kra­ti­scher Ärzt*innen (vdää*) und Vor­sit­zen­der des Soli­da­ri­schen Gesund­heits­we­sen e.V.. \nAnschlie­ßend wird Raum für gemein­sa­me Dis­kus­si­on und Aus­tausch sein\, unter ande­rem mit der Poli­kli­nik Frank­furt\, einem Pro­jekt\, das es sich zum Ziel gesetzt hat\, ein soli­da­ri­sches Gesund­heits­zen­trum im Frank­fur­ter Rie­der­wald auf­zu­bau­en.
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