Veranstaltung Bremen, 07.03.2020

Der medikamentöse Schwangerschaftsabbruch

Wie geht das in meiner gynäkologischen oder hausärztlichen Praxis?

  • Wann: Samstag, 07.03.2020 10-14 Uhr
  • Wo: pro familia, Medizinisches Zentrum Bremen, Hollerallee 24, 28209 Bremen

Inhalt: In dem vierstündigen Seminar werden die praktischen Grundlagen zur Durchführung des medikamentösen Schwangerschaftsabbruch vermittelt. Es werden die Medikamente, die Untersuchung und Aufklärung, Kontraindikationen und mögliche Komplikationen besprochen. Außerdem wird auf die rechtlichen und organisatorischen Besonderheiten eingegangen.

Hintergrund: Die Versorgung der Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch (SAB) benötigen, ist in Deutschland nicht überall gesichert und die Zahl der Einrichtungen, die diese Leistung anbieten, sinkt stetig. Gerade im ländlichen Raum gilt es für die Betroffenen häufig weite Wege zurückzulegen. Die Fortbildung soll Ärzt*innen befähigen und motivieren, den medikamentösen SAB in ihr Leistungsspektrum aufzunehmen. Der medikamentöse SAB ist eine anerkannte, sichere und wirksame Methode, die in Deutschland bis zur 9+0 SSW p.m. zugelassen ist. Es ist auch ohne operative Tätigkeit und räumliche Besonderheiten möglich, diese Leistung anzubieten. Während in anderen europäischen Ländern 50-80 % aller SAB medikamentös durchgeführt werden liegt der Anteil dieser Methode in Deutschland nur bei 25%. In vielen europäischen Ländern, wie zum Beispiel in den Niederlanden, erfolgt der Zugang zum medikamentösen SAB über die hausärztlichen Praxen. In Deutschland ist dies bisher selten, aber durchaus möglich, so dass zu dieser Fortbildung auch explizit interessierte Hausärzt*innen eingeladen sind.

Wissenschaftliche Leitung und Organisation:

  • Dr.med. Jana Maeffert, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Praxis Migyn, Berlin
  • Dr.med. Maren Janotta, Ärztin, pro familia, Medizinisches Zentrum Bremen

Veranstalterin: pro familia, Medizinisches Zentrum Bremen, Hollerallee 24, 28209 Bremen



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Zeitschrift für eine soziale Medizin
wird vom vdää herausgegeben und beschäftigt sich mit aktuellen berufs- und gesundheitspolitischen Themen.

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