AfD-Serie von Joseph Kuhn

AfD verharmlost Risikofaktoren der Säuglingssterblichkeit

Für die AfD ist die Welt einfach: Schuld an allem sind die Ausländer, der Euro und die Merkel, Reihenfolge je nach Bedarf. Wenn es um die Gesundheit des deutschen Volkskörpers geht, führen die Ausländer die Schuldigenliste an. Die einen schleppen Krankheiten ein, die anderen lassen sich von unseren Krankenkassenbeiträgen Goldzähne machen. Aus dieser Geisteshaltung heraus stellt die AfD immer wieder auch Bundestagsanfragen.

Vor einem Jahr hatte die AfD z.B. wissen wollen, wie es mit Behinderungen infolge von Verwandtschaftsehen aussieht. Ergebnis: Die weitaus meisten Behinderungen sind nicht angeboren und Ausländer unter den Behinderten unterrepräsentiert. Ergo: Thema für die AfD abgehakt, wie man die tatsächlich relevanten Risiken für Behinderungen vermindert oder den Alltag von Menschen mit Behinderungen verbessern kann, interessiert sie nicht.

In diesem Jahr fragt die AfD die Bundesregierung nach der Rolle von Verwandtenehen für die Säuglingssterblichkeit. Vor allem im Berliner Bezirk Neukölln vermutet sie da Zusammenhänge, schließlich leben dort viele Muslime, bei denen wie früher wohl auch in den Dörfern hierzulande gerne im sozialen Nahbereich geheiratet wird. Die Säuglingssterblichkeit in Neukölln ging bereits letztes Jahr durch die Medien. Sie lag den Daten der Berliner Gesundheitsberichterstattung zufolge schon Anfang der 1990er Jahre über dem Berliner Durchschnitt, wer weiß, wie lange schon davor.

Lesen Sie den Text im Blog von Joseph Kuhn hier weiter


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