Broschüre Medizin und Ökonomie

Kai-Uwe Helmers: Medizin und Ökonomie

Zur Entwicklung des Gesundheitssystems unter besonderer Berücksichtigung der gegenwärtigen politischen Ökonomie

Herausgegeben von Solidarisches Gesundheitswesen e.V. und Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte, Frankfurt 2021, 48 Seiten

Offener Brief der vdää-Regionalgruppe Hamburg

Die Strategie Zero-Covid in der Pandemiebekämpfung konsequent und solidarisch verfolgen und nur notwendige Behandlungen im Gesundheitsbereich durchführen

Offener Brief des Vereins demokratischer Ärztinnen und Ärzte, Regionalgruppe Hamburg

Der „Corona-Impfstart verläuft holperig“. „Das ist ein Wettlauf gegen die Zeit“ oder gegen neue Mutanten…. Man ist unwillkürlich an die Geschichte vom „Hasen und dem Igel“ erinnert. Mit einem entscheidenden Unterschied. Der Virus-Igel ist nicht schlau. Das Virus will nichts. Es sucht keinen Vorteil. Ob es weiterlebt oder abstirbt, ist für das Virus keine Kategorie. Es „will“ nicht leben, etwa wie höhere Organismen. Es ist auch nicht im „Krieg“. Es agiert nur unter den Konditionen, die es vorfindet. Es kommt also allein auf den Hasen an, ob der etwas richtig oder falsch macht. Wenn der Hase impft macht er etwas richtig. Wenn er impft und gleichzeitig die Virusinzidenz weltweit extrem hoch ist, macht er sehr viel falsch. Durch die billionen-fache Virusreplikation täglich entstehen natürlicherweise unzählige Mutationen. Früher oder später sind auch solche  darunter, die eine Resistenz gegen den Impfstoff vermitteln werden. Durch die Gleichzeitigkeit einer hohen Virusprävalenz und vieler geimpfter Wirte wird diese Mutation offenbar, findet einen Selektionsvorteil und bekommt dann möglicherweise rasch Dominanz. Impfungen müssen von strikten Kontaktbeschränkungen im Öffentlichen Leben und der Wirtschaft begleitet werden.

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Lernen aus der Corona-Pandemie - den Öffentlichen Gesundheitsdienst stärken

Memorandum „Den Öffentlichen Gesundheitsdienst stärken!“

Zentrale Forderungen:

  • Öffentliche Gesundheitsdienste auf Grundlage einer Überprüfung des Mandats und der Aufgabenstellung stärken
  • Wissen und Fähigkeiten im Bereich Epidemiologie und Public Health fördern
  • Die Pandemiegefährdungen sowie den Nutzen von und die Gefährdung durch Kontrollmaßnahmen umfassend wissenschaftlich bewerten
  • Verständliche Kommunikation im Bereich Epidemiologie und Public Health für die Bürger sicherstellen
  • Internationale und lokale Erfahrungen nutzen und aktionsorientierte Studien zu möglichen Verbesserungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes durchführen
  • Unterstützung ärmerer Länder sicherstellen
  • International zusammenarbeiten, insbesondere im Rahmen der EU und der WHO

Kontakt: Ärzte für den OEGD aerzte-fuer-den-oegd (at) mailbox.org

Interview mit Felix Ahls

Leben ohne Krankenversicherung

»Für manche ist es dann zu spät«

Ohne Krankenversicherung durch die Pandemie: Zahlreiche Menschen fallen in BRD aus Gesundheitsversorgung heraus. Lesen Sie das Gespräch mit Felix Ahls, Co Vorsitzender des vdää, in der jungen welt vom 23.04.2020 weiter

Stellungnahme des vdää Hamburg zu Corona

Die Corona-Pandemie ist nicht allein eine biologische Krise sondern eine soziale und ökonomische Krise

Hamburg, 22.03.2020

Die pandemische Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus ist eindeutig erfolgt. Das gesellschaftliche Gebot zu verstärkter Hygiene und Vermeidung unnötiger Kontakte ist aus infektionsepidemiologischer Sicht sinnvoll und stellt das einzige Mittel gegen die Infektion dar. Impfung oder Therapie gibt es nicht. Der Zeitpunkt wird kommen, da weitere Corona-Testungen angesichts der Ausbreitung nicht mehr sinnvoll sind. Das erste Mal schaut die Welt einem derartigen Geschehen zu. Wie bei vorherigen Pandemien verlaufen die allermeisten Infektionen unbemerkt, leicht oder mäßig und einige wenige aber gravierend.

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Corona

Ein Weckruf für die Krankenhauspolitik

Die Corona-Krise wirft ein dramatisches Schlaglicht auf den Pflegenotstand in deutschen Kliniken. Sie könnte aber auch eine Tür zu dessen Lösung aufstoßen - Lesen Sie den Text von Kalle Kunkel in Der Freitag vom 24.03.2020 weiter

Der Kern der deutschen Krankenhausmisere

Huch, hatten wir in den Klinken nicht gerade noch „Überkapazitäten“? Wie die Corona-Krise den Irrsinn von Fallpauschalen und Erlösorientierung offenlegt -Lesen Sie den Text von Kalle Kunkel in Der Freitag vom 13.03.2020 weiter

Petition unterzeichnen

An: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sowie alle Entscheidungsträger*innen in der Gesundheitspolitik und in den Krankenhäusern

Covid-19 – Gesundheitsarbeiter*innen fordern: Menschen vor Profite

Als Pflegekraft auf einer Kinderintensivstation mit zehn Jahren Berufserfahrung kann ich versprechen: Wir Gesundheitsarbeiterinnen sind uns unserer Verantwortung angesichts der existentiellen Krise mit dem Coronavirus bewusst und werden alles in unserer Macht stehende tun, um die Patientinnen und uns selbst durch die Krise zu bringen – egal ob Pflege- oder Hilfskraft, Ärztin, Labor- und Röntgenassistentin, Reinigungskraft, Medizintechniker*in uvm. Hier unterzeichnen

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Artikel über den vdää in der SOZ

Wie holen wir uns die Krankenhäuser zurück?

Der Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte diskutiert die Vergesellschaftung der Krankenhäuser
von Kolja Swingle

Die Zustände im Gesundheitssystem sind miserabel. Patienten werden in Krankenhäusern we­gen des fehlenden Personals strukturell unterversorgt. Allein die Wartezeiten in den Notaufnahmen sind ein sprechendes Beispiel: Auf eine Ärztin in der Nachtschicht und wenige Krankenschwestern kommt der An­drang kranker Menschen, die häufig stundenlanges Warten zu­sätzlich zu ihrer Notlage in Kauf nehmen müssen.

Lesen Sie den Artikel in SOZ 01/2020 hier weiter.

Gesetzliche Personalregelung im Krankenhaus

PPR 2.0 Erster Durchbruch für bedarfsgerechte Personalausstattung in der Krankenhauspflege

ver.di drängt auf zügige Einführung und verbindliche Umsetzung der PPR 2.0

Wir haben gemeinsam mit der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) und dem Deutschen Pflegerat (DPR) ein Instrument zur Personalbemessung für die Pflege auf Grundlage der Pflegepersonalregelung (PPR) entwickelt – die PPR 2.0. Das Verhandlungsergebnis ist ein wichtiger Schritt voran und Verdienst unserer Bewegung für mehr Personal und Entlastung. Der ver.di-Personalcheck von 2013 und die ver.di-Aktion »Das Soll ist Voll« von 2017 haben gezeigt: Allein in der Pflege sind rund 80.000 zusätzliche Fachkräfte nötig. Deshalb streitet ver.di schon lange für mehr Personal und Entlastung in den Krankenhäusern. Mit bundesweiten Aktionen wie dem Nachtdienstcheck, mit Großdemonstrationen und mit Streiks für Tarifverträge zur Entlastung haben wir für Bewegung und Druck gesorgt. Wir erwarten, dass Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) den Vorschlag aufnimmt und der Gesetzgeber ihn zügig verpflichtend und bundesweit einheitlich einführt. Lesen Sie hier weiter auf der Homepage von ver.di

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Gesundheit braucht Politik
Zeitschrift für eine soziale Medizin
wird vom vdää herausgegeben und beschäftigt sich mit aktuellen berufs- und gesundheitspolitischen Themen.

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