Zukunft der Krankenhäuser

Positionspapier des vdää zur Zukunft der Krankenhäuser

Für bedarfsgerechte Krankenhausstrukturen in einem demokratischen und solidarischen Gesundheitssystem

Folgende Grundprinzipien einer bedarfsgerechten und solidarischen und darüberhinaus demokratisch legitimierten Krankenhausstruktur haben wir entwickelt:

  1. Für Kliniken muss wieder ein Profitverbot gelten, wie es bis 1984 noch Gesetz war: die Bedarfe der Bevölkerung müssen in den Mittelpunkt gestellt werden.
  2. In der gesundheitlichen Daseinsvorsorge muss das Kostendeckungsprinzip gelten: das Fallpauschalensystem muss abgeschafft werden.
  3. Systematische Bedarfsermittlung und Planung müssen Grundlage der Gesundheitspolitik sein: hierzu ist ein evidenzbasierter und konsequent gemeinwohlorientierter Prozess notwendig.
  4. Ausreichende öffentliche Investitionen in die stationäre Infrastruktur sind notwendig, um eine bedarfsgerechte Reform der Krankenhauslandschaft zu verwirklichen
  5. Gesundheitsversorgung muss vom Prinzip der Kooperation und nicht wie derzeit von dem der Konkurrenz geprägt sein: Versorgungsstrukturen müssen sektorenübergreifend und vernetzt arbeiten.
  6. Eine am Gemeinwohl orientierte Gesundheitsversorgung ist nur in demokratischen Strukturen zu gewährleisten: Krankenhäuser müssen auch in ihren inneren Abläufen demokratisch organisiert werden.
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Workshop von profamilia und vdää

Medikamentöser Schwangerschaftsabbruch: Wie geht das in meiner gynäkologischen oder hausärztlichen Praxis?

  • am 17.10.2020 ab 9:30–14:00 Uhr in der pro familia Beratungsstelle, Palmengartenstraße 14, 60325 Frankfurt

In dem vierstündigen Seminar werden die praktischen Grundlagen zur Durchführung des medikamentösen Schwangerschaftsabbruchs vermittelt. Es werden die Medikamente, die Untersuchung und Aufklärung, Kontraindikationen und mögliche Komplikationen besprochen. Außerdem wird auf die rechtlichen und organisatorischen Besonderheiten eingegangen.

Anmeldung

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Doctors for Choice - CME-Online-Fortbildungen

Theorie und Praxis des medikamentösen Schwangerschaftsabbruch

  • Kurs 1: Die medikamentöse Therapie der ungewollten oder gestörten Frühschwangerschaft
  • Kurs 2: Anleitung für die Praxis
  • Kurs 3: Fallberichte

Sie sind nach einer kostenlosen Registrierung über den Link: https://doctorsforchoice.de/fortbildungen/ auf der Homepage der Doctors for Choice zu bearbeiten.

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Stellungnahme von Doctors for Choice und AKF zum Vorschlag des baden-württembergischen Sozialministeriums

Gezielt Ärzt*innen einstellen, die bereit sind, Schwangerschaftsabbrüche durchzuführen

Stellungnahme von Doctors for Choice und Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V.

Wir begrüßen den Vorstoß des baden-württembergischen Sozialministeriums, mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der Versorgung im Bereich des Schwangerschaftsabbruchs zu prüfen. Die gezielte Einstellung von Ärzt*innen mit der Bereitschaft, Schwangerschaftsabbrüche durchzuführen, ist ein wichtiger Beitrag, um dem gesetzlichen Sicherstellungsauftrag der Länder nach zu kommen. Viele unserer Mitglieder sind Ärzt*innen, die täglich Frauen mit gewollten und ungewollten Schwangerschaften betreuen. Wir bedauern sehr, dass der Vorstoß zurückgenommen wurde.

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AK Knast des vdää

vdää zur medizinischen Versorgung von inhaftierten Menschen

Präambel: Wer in der Bundesrepublik straffällig wird und rechtskräftig zu einer Freiheitsstrafe verurteilt oder zu einer Ersatzstrafe gezwungen wird, landet in der Regel für bestimmte, im Falle lebenslanger Haftstrafen, Sicherungsverwahrung oder Maßregelvollzug sogar für unbestimmte Zeit in einer Justizvollzugsanstalt. Das Statistische Bundesamt zählte 2019 deutschlandweit 65.796 Gefangene und Verwahrte in Justizvollzugsanstalten. Der Zweck der Freiheitsstrafe ist in diesem Rechtsstaat laut Gesetzgebung die Resozialisierung - nicht, dem Inhaftierten Leid zuzufügen.

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Globale Solidarität dringend erforderlich!

Offener Brief Coronavirus-Pandemie

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

Gesundheit ist ein Menschenrecht, auch in Krisenzeiten. Seit Ausbruch von SARS-CoV-2 befindet sich die Weltgemeinschaft in einer Situation mit bisher unbekannter Dynamik. Weltweit geraten Gesundheitssysteme an ihre Grenzen oder kollabieren. Menschen haben Angst um Familie, Freunde und Nachbarn, um ihren Arbeitsplatz und um ihre Zukunft. Die spürbar zunehmende Unsicherheit vieler betrifft auch medizinische Fragen: Wann wird es eine gezielte Behandlung geben, die Leben rettet, und Impfstoffe, die uns gegen das Virus schützen? Stehen genügend Behandlungskapazitäten zur Verfügung? Wird sich Jede und Jeder die notwendige medizinische Versorgung überhaupt leisten können?

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Lernen aus der Corona-Pandemie - den Öffentlichen Gesundheitsdienst stärken

Memorandum „Den Öffentlichen Gesundheitsdienst stärken!“

Zentrale Forderungen:

  • Öffentliche Gesundheitsdienste auf Grundlage einer Überprüfung des Mandats und der Aufgabenstellung stärken
  • Wissen und Fähigkeiten im Bereich Epidemiologie und Public Health fördern
  • Die Pandemiegefährdungen sowie den Nutzen von und die Gefährdung durch Kontrollmaßnahmen umfassend wissenschaftlich bewerten
  • Verständliche Kommunikation im Bereich Epidemiologie und Public Health für die Bürger sicherstellen
  • Internationale und lokale Erfahrungen nutzen und aktionsorientierte Studien zu möglichen Verbesserungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes durchführen
  • Unterstützung ärmerer Länder sicherstellen
  • International zusammenarbeiten, insbesondere im Rahmen der EU und der WHO

Kontakt: Ärzte für den OEGD aerzte-fuer-den-oegd (at) mailbox.org

Interview mit Felix Ahls

Leben ohne Krankenversicherung

»Für manche ist es dann zu spät«

Ohne Krankenversicherung durch die Pandemie: Zahlreiche Menschen fallen in BRD aus Gesundheitsversorgung heraus. Lesen Sie das Gespräch mit Felix Ahls, Co Vorsitzender des vdää, in der jungen welt vom 23.04.2020 weiter

Stellungnahme des vdää Hamburg zu Corona

Die Corona-Pandemie ist nicht allein eine biologische Krise sondern eine soziale und ökonomische Krise

Hamburg, 22.03.2020

Die pandemische Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus ist eindeutig erfolgt. Das gesellschaftliche Gebot zu verstärkter Hygiene und Vermeidung unnötiger Kontakte ist aus infektionsepidemiologischer Sicht sinnvoll und stellt das einzige Mittel gegen die Infektion dar. Impfung oder Therapie gibt es nicht. Der Zeitpunkt wird kommen, da weitere Corona-Testungen angesichts der Ausbreitung nicht mehr sinnvoll sind. Das erste Mal schaut die Welt einem derartigen Geschehen zu. Wie bei vorherigen Pandemien verlaufen die allermeisten Infektionen unbemerkt, leicht oder mäßig und einige wenige aber gravierend.

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Corona

Ein Weckruf für die Krankenhauspolitik

Die Corona-Krise wirft ein dramatisches Schlaglicht auf den Pflegenotstand in deutschen Kliniken. Sie könnte aber auch eine Tür zu dessen Lösung aufstoßen - Lesen Sie den Text von Kalle Kunkel in Der Freitag vom 24.03.2020 weiter

Der Kern der deutschen Krankenhausmisere

Huch, hatten wir in den Klinken nicht gerade noch „Überkapazitäten“? Wie die Corona-Krise den Irrsinn von Fallpauschalen und Erlösorientierung offenlegt -Lesen Sie den Text von Kalle Kunkel in Der Freitag vom 13.03.2020 weiter

Petition unterzeichnen

An: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sowie alle Entscheidungsträger*innen in der Gesundheitspolitik und in den Krankenhäusern

Covid-19 – Gesundheitsarbeiter*innen fordern: Menschen vor Profite

Als Pflegekraft auf einer Kinderintensivstation mit zehn Jahren Berufserfahrung kann ich versprechen: Wir Gesundheitsarbeiterinnen sind uns unserer Verantwortung angesichts der existentiellen Krise mit dem Coronavirus bewusst und werden alles in unserer Macht stehende tun, um die Patientinnen und uns selbst durch die Krise zu bringen – egal ob Pflege- oder Hilfskraft, Ärztin, Labor- und Röntgenassistentin, Reinigungskraft, Medizintechniker*in uvm. Hier unterzeichnen

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Gesundheit braucht Politik
Zeitschrift für eine soziale Medizin
wird vom vdää herausgegeben und beschäftigt sich mit aktuellen berufs- und gesundheitspolitischen Themen.

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