Delegationsreise nach Südkurdistan (Nordirak)

 Reisebericht und Spendenaufruf

In der zweiten Oktoberwoche, in der der Angriff der Türkei auf Rojava (Nordsyrien) begann, bereiste eine zivilgesellschaftliche Delegation aus Pädagog*innen, Journalist*innen, Künstler*innen, Ärzten, IT-Spezialisten, Verwaltungs-Fachleuten und Vertreter*innen verschiedener NGOs sowie vom Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein in Begleitung von Parlamentarier*innen aus dem Bundestag, der Hamburgischen Bürgerschaft, dem Schleswig-Holsteinischen Landtag, sowie der Altonaer Bezirksversammlung Südkurdistan (Nordirak). Aus dem vdää nahmen die Hamburger Dr. Marcial Velasco Garrido und Prof. Dr. Jochen Dahm-Daphi teil.

Das Flüchtlingscamp in Machmur benötigt dringend ein neues Ultraschallgerätmit einem 3,5 und einem 10 MHZ Schallkopf für ca. 20.000 €. Spenden dafür an Kurdistan-Hilfe e.V, Hamburger Sparkasse , Stichwort „Sonographie Machmur"

IBAN: DE40 2005 0550 1049 2227 04, BIC: HASPDEHHXXX

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Initiative anlässlich des Europawahlprogramms der AfD

Zum Traditionsbestand der radikalen Rechten gehört es, Ängste vor kranken Ausländer*innen zu schüren, die den "gesunden deutschen Volkskörper" gefährden. Diese Ängste werden auch im Europa-Wahlprogramm der AfD bedient. Flüchtlinge sollen nach dem Willen der AfD auf alle möglichen Erkrankungen untersucht und das Ergebnis in einem biometrischen Gesundheitspass niedergelegt werden. Eine ebenso unsinnige wie stigmatisierende Forderung. Der Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte hat dazu eine öffentliche Stellungnahme initiiert, die von vielen anderen Verbänden mitgezeichnet wurde, vom ÖGD-Bundesverband bis hin zur Deutschen Gesellschaft für Public Health: Die Fachleute, die für Bevölkerungsgesundheit zuständig sind, sind gegen die Forderung der AfD:

Die Menschenwürde ist migrationspolitisch nicht zu relativieren. (Bundesverfassungsgericht, 2012)

Stellungnahme von im Gesundheitswesen tätigen Menschen und Organisationen zum von der AfD wiederholt behaupteten Zusammenhang von Zuwanderung und Gesundheitsgefährdungen durch übertragbare Krankheiten.

Als ob die zunehmende Missachtung der Menschenrechte geflüchteter Menschen in Deutschland und Europa nicht schon skandalös genug wäre, nutzt die AfD das Thema „Bekämpfung von übertragbaren Krankheiten“ immer wieder im Bundestag und in ihrer Öffentlichkeitsarbeit, um eine vermeintliche Bedrohung der Menschen in Deutschland durch Geflüchtete und Migrant*innen zu beschwören. Dagegen hat sich bereits im April 2018 ein breites Bündnis von Menschen und Institutionen aus dem Gesundheitswesen in einer öffentlichen Stellungnahme gewandt. (1)

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Stellungnahmen des vdää zum Thema Altersfestellung bei Minderjährigen

 

1. März 1995: Aus der Hand gelesen - Die Zulässigkeit von Röntgenaufnahmen der Hand zum Zweck der Altersfeststellung bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen
Gutachten im Auftrag des Fördervereins PRO ASYL e. V. und des Vereins Demokratischer Ärztinnen und Ärzte von Tanja Laier, Rechtsreferendarin mit einem Nachwort von Dr. Winfried Beck, Frankfurt/M., im März 1995, 1. Auflage März 1995 (© 1995 by Förderverein PRO ASYL e. V.)

27. Mai 2008: Presseerklärung des Vereins Demokratischer Ärztinnen und Ärzte - Abschiebeärzte sollen die Flugreisetauglichkeit unter Ausschluss der Öffentlichkeit feststellen

23. März 2010: Presseerklärung des Vereins Demokratischer Ärztinnen und Ärzte zur Methode der Knochalterbestimmung

"Die Altersbestimmung per Röntgenaufnahme des Handskeletts ist in ihren Ergebnissen so unsicher ist, dass sie als Methode generell abzulehnen ist. Sie bedeutet darüber hinaus eine Strahlenbelastung des wachsenden Organismus, die medizinisch nicht zu rechtfertigen ist. Ausländerrechtliche Fragestellungen können auf keinen Fall medizinische Indikationen von den Körper belastenden Verfahren wie z.B. Röntgen legitimieren."

Beschluss des Deutschen Ärztetages 2010 auf Antrag von Wulf Dietrich und Peter Scholze (vdää):

Aufgrund mehrfacher, weiterer Altersfeststellungen bei minderjährigen Flüchtlingen durch Röntgen der Handwurzelknochen wird nochmals an die Ärztetagsbeschlüsse von 1995 und 2007 erinnert. Danach ist die Beteiligung von Ärztinnen und Ärzten zur Feststellung des Alters mit aller Entschiedenheit abzulehnen.

 

 

 

 

E-Card für Flüchtlinge

Antrag für den Ausschuss für Integration und Migration, den Sozialausschuss sowie den Allgemeinen Ausschuss und Rat im Februar 2016 (Oldenburg, 25.01.2016)

Die Fraktionen SPD und Grüne sowie die Gruppe DIE LINKE/Piraten stellen für die o.g. Gremien folgenden Antrag:

„Elektronische Gesundheitskarte für Flüchtlinge“

Beschlussvorschlag

Der Rat möge beschließen:

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Interview mit Wulf Dietrich

Kritik an Asylpaket II: "Wir brauchen faire Verfahren für kranke Flüchtlinge"

Notizbuch, Radiosendung in BR 2 am 26. Januar 2016 mit Wulf Dietrich

Das Asylpaket II, das die Bundesregierung derzeit diskutiert, hätte negative Konsequenzen für schwer und psychisch kranke Flüchtlinge: Sie könnten ohne Rücksicht auf ihre Gesundheit abgeschoben werden, kritisiert der Mediziner Wulf Dietrich im Gespräch mit Notizbuch-Moderator Mathias Knappe.

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Gesundheit braucht Politik
Zeitschrift für eine soziale Medizin
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