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Presseinformation zur Kooperation von Uni Köln und Bayer AG |
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Presse Information vom 9. Juli 2010 BUKO Pharma-Kampagne, Coordination gegen BAYER-Gefahren, medico international, Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte NRW Landesbeauftragte für Informationsfreiheit: Antrag von zehn Gesundheits-Initiativen / Ausrichtung der Pharmaforschung ausschließlich auf Vermarktbarkeit befürchtet / „Signalwirkung für alle PPP-Projekte“ Nach Einschätzung der NRW Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit sollte der Kooperationsvertrag, den die Universität Köln und die Bayer HealthCare AG vor zwei Jahren geschlossen haben, offen gelegt werden. Damit unterstützt sie einen Antrag von zehn Gesundheits-Initiativen und studentischen Interessengruppen. Die Landesbeauftragte begründet in dem heute veröffentlichten Schreiben, weswegen die bisherige Weigerung von Universität und BAYER-Konzern, eine Einsichtnahme in den Vertrag zu ermöglichen, dem nordrhein-westfälischen Informationsfreiheitsgesetz widerspricht. Die Veröffentlichung war unter anderem von der BUKO Pharma-Kampagne, der Coordination gegen BAYER-Gefahren, medico international und dem Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte gefordert worden. |
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Presseerklärung des vdää: Einstieg in die Kopfpauschale |
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7. Juli 2010 Versicherte müssen die Last der Kostensteigerungen im Gesundheitswesen tragen - Einstieg in die Kopfpauschale!Am 6. Juli hat das Bundesministerium für Gesundheit seinen Reformvorschlag mit dem Titel: „Eckpunkte für ein gerechtes, soziales, stabiles wettbewerbliches und transparentes Gesundheitssystem“ präsentiert. „Das ist alles andere als gerecht“, meint dazu der Vorsitzende des vdää, Wulf Dietrich, „sondern der Einstieg in die Kopfpauschale. Die geplanten einkommensunabhängigen Zusatzbeiträge werden Menschen mit niedrigen Einkommen überproportional und unnötig belasten und der geplante soziale Ausgleich über Steuern wird sie dann zu Bittstellern machen“, so Wulf Dietrich weiter. |
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Pressemitteilung des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung vom 28.06.2010 |
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Folgendenden Aufruf des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung hat der vdää mitunterzeichnet:Zivilgesellschaft fordert Stopp des europaweiten Zwangs zur VorratsdatenspeicherungIn einem gemeinsamen Brief haben über 100 Organisationen aus 23 europäischen Ländern die EU-Kommission letzte Woche aufgefordert, "die Aufhebung der EU-Vorgaben zur Vorratsdatenspeicherung zugunsten eines Systems zur schnellen Sicherstellung und gezielten Aufzeichnung von Verkehrsdaten vorzuschlagen". Unter den Unterzeichnern befinden sich Bürgerrechts-, Datenschutz- und Menschenrechtsorganisationen ebenso wie Telefonseelsorge- und Notrufvereine, Berufsverbände etwa von Journalisten, Juristen und Ärzten, Gewerkschaften wie ver.di, Verbraucherzentralen und auch Wirtschaftsverbände wie der deutsche eco-Verband. |
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IPPNW zum Angriff auf die Gaza-Hilfsflottille |
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Aus aktuellem Anlass dokumentieren wir hier eine Pressemitteilung der IPPNW vom 31. Mai 2010 und ein Solidaritätsschreiben des vdää:Israelische Marine greift Gaza-Hilfsflottille anDie IPPNW verurteilt den Angriff der israelischen Marine auf die Gaza-Hilfsflottille in internationalen Gewässern aufs Schärfste. „Der völkerrechtswidrige Angriff von israelischen Eliten-Einheiten auf die Schiffe ist eine unverantwortliche Eskalation“, erklärt die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen. „Mit diesem Vorgehen hat die israelische Regierung den Tod von unschuldigen Zivilisten billigend in Kauf genommen. Ein derartiger Einsatz ist durch nichts zu rechtfertigen.“ Matthias Jochheim, stellvertretender Vorsitzender der IPPNW, und unser IPPNW-Beiratsmitglied Prof. Norman Paech sind auf dem türkischen Passagierschiff, der Mavi Marmara, um den Transport dringend benötigter medizinischer Hilfsgüter nach Gaza zu begleiten. |
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Presseerklärung des vdää zur angekündigten Einführung einer Kopfpauschale |
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30. Mai 2010 Nein zur Kopfpauschale, ja zur Anhebung der BeitragsbemessungsgrenzeAm 28. Mai wurde bekannt, dass Gesundheitsminister Rösler nun – wie nach der NRW-Wahl erwartet – eine Kopfpauschale einführen will, um das für das nächste Jahr befürchtete Defizit der Gesetzlichen Krankenklassen auszugleichen. Laut Süddeutscher Zeitung soll es dabei je nach Kasse um einen pauschalen Beitrag von 15-30 Euro pro Monat gehen – unabhängig davon, was man verdient. Der Vorsitzende des vdää, Wulf Dietrich, meint dazu: „Auch wenn es sich hier ‚bloß’ um eine kleine Kopfpauschale handelt, ändert das nichts daran, dass dies ein ungerechtes Prinzip ist. Auch diese vermeintlich kleinen Beträge belasten Menschen mit niedrigen Einkommen überproportional und unnötig. Diese kleine Kopfpauschale ist darüber hinaus nur als Einstieg in die ‚große’ Kopfpauschale anzusehen und stellt einen Systembruch dar. Der vdää lehnt deshalb die – euphemistisch Gesundheitsprämie genannte – Kopfpauschale grundsätzlich ab.“ |
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Presseerklärung des vdää zum Deutschen Ärztetag in Dresden |
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Presseerklärung des vdää zur Eröffnung des Deutschen Ärztetags in Dresden„Sage einer Frau nie ehrlich die Meinung, sage einem Dicken nie, dass er zu dick ist.“
Mit diesen freundlichen Worten machte Minister Dr. Rösler der Deutschen Ärzteschaft klar, dass mit 170 Milliarden Euro für die Gesetzliche Krankenversicherung im deutschen Gesundheitswesen ausreichende Mittel für die medizinische Versorgung der Bevölkerung in diesem Lande vorhanden sind. Diese müssten aber besser verteilt werden und es sei unethisch (weitere) Verschwendung zuzulassen. Er erteilte der Diskussion über Priorisierung eine Absage. Diese Botschaft wurde bei den Delegierten des Deutschen Ärztetages als Adressaten der Ministerkritik offensichtlich nicht verstanden, denn sie klatschten dem Minister frenetisch Beifall.
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Presseerklärung des vdää zur Kopfpauschale |
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Ärztinnen und Ärzte protestieren gegen die Rezepte von Dr. RöslerIn seiner Einladung zum diesjährigen Deutschen Ärztetag in Dresden schreibt der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Jörg-Dietrich Hoppe: Seit dem Antritt der schwarz-gelben Regierung sei deutlich erkennbar, "dass nicht mehr Ideologie die Gesundheitspolitik prägt". Die Ärzteschaft erwartet also einiges von Minister Rösler. Inzwischen hat die Regierungskommission zur Gesundheitsreform ihre Arbeit aufgenommen. Aber weder die halbherzigen Regelungen zu Rabatten auf Arzneimittel noch der unausgegorene Vorschlag einer "Landarztquote" im Medizinstudium sollten die Öffentlichkeit davon ablenken, dass Gesundheitsminister Rösler nach wie vor festhält am Vorhaben einer schrittweisen Einführung einer einkommensunabhängigen Kopfpauschale.
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Pressemitteilung des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung |
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20.04.2010
Zivilgesellschaft fordert Ministerin zum endgültigen Stopp der Vorratsdatenspeicherung aufÜber 40 Organisationen und Verbände haben Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger gestern in einem gemeinsamen Brief aufgefordert, "sich auf europäischer Ebene klar für eine Abschaffung der EU-Mindestvorgaben zur Vorratsdatenspeicherung einzusetzen". Zur Begründung schreiben die Verbände, der EU-Zwang zur Speicherung aller Verbindungsdaten setze vertrauliche Tätigkeiten und Kontakte etwa zu Journalisten, Beratungsstellen und Geschäftspartnern dem ständigen Risiko eines Bekanntwerdens durch Datenpannen und - missbrauch aus, ziehe unvertretbare Kosten nach sich und behindere die Kommunikationsfreiheit unzumutbar. Zu den 48 Unterzeichnern des Schreibens zählen Bürgerrechts-, Datenschutz- und Menschenrechtsorganisationen ebenso wie Telefonseelsorge- und Notrufvereine, Berufsverbände etwa von Journalisten, Juristen und Ärzten, Gewerkschaften wie ver.di, der Verbraucherzentrale- Bundesverband und der Wirtschaftsverband eco. |
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Presseerklärung des vdää zum Abbruch der Tarifverhandlungen durch den mb |
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11. April 2010
Presseerklärung des Vereins Demokratischer Ärztinnen und Ärzte zum Abbruch der Tarifverhandlungen durch den mbKein ärztlicher Sonderweg!Anfang April erklärte der Marburger Bund (mb) die laufenden Tarifverhandlungen für Ärztinnen und Ärzte mit dem VKA für gescheitert. „Die Begründungen, mit denen der Marburger Bund für Ärztinnen und Ärzte eine höhere Gehaltssteigerung fordert als für die anderen Berufsgruppen in den Krankenhäusern, sind nicht nachvollziehbar“, so der stellvertretende Vorsitzende des Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte, Dr. Gerhard Schwarzkopf-Steinhauser zum Abbruch der Tarifverhandlungen zwischen mb und dem Verband kommunaler Arbeitgeber (VKA). Der vdää lehnt standespolitische Privilegien für Ärzte ab. „Das ist Gruppenegoismus“. |
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Presseerklärung des vdää zur Methode der Knochalterbestimmung |
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23. März 2010
Presseerklärung des Vereins Demokratischer Ärztinnen und Ärzte zur Methode der Knochalterbestimmung In Hamburg erklärte kürzlich die Ausländerabteilung der Senatsverwaltung einen 15-jährigen für volljährig und damit als geeignet zur Abschiebung. Bei einem 15-Jährigen hätte ein Vormund bestellt werden müssen, um den Jugendlichen zu betreuen. Die Behörde beruft sich bei ihrer Altersbestimmung auf das Gutachten des Instituts für Rechtsmedizin der Hamburger Universitätskliniken, das aufgrund von Röntgenaufnahmen der Handwurzelknochen angefertigt worden war. Dazu stellt der Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte fest:
Die Methode der Knochenalterbestimmung ist zur Bestimmung des Lebensalters ungeeignet. Dies ist schon 1995 in einem von vdää und ProAsyl e.V. in Auftrag gegebenen umfangreichen Gutachten festgestellt worden. |
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Presseerklärung des vdää zur Kampagne gegen Dr. Röslers Rezepte |
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Es geht auch anders Unmittelbar vor Start der Regierungskommission zur Gesundheitsreform hält Gesundheitsminister Rösler, trotz aller Proteste, an seinen Plänen zur schrittweisen Einführung einer einkommensunabhängigen Kopfpauschale – im Moment wird an 29 Euro anstelle der 0,9 Prozentpunkte, die alleine die Arbeitnehmer bezahlen, gedacht – zur Finanzierung des Gesundheitswesens fest. Diese Art der Finanzierung ist unsozial, da sie die Schwachen mehr belastet als die Starken, und der angekündigte Steuerausgleich darüber hinaus auch nicht finanzierbar ist. Als Kollege wurde Dr. Rösler von der Ärzteschaft mit Vorschusslorbeeren bedacht und ist seit langem der erste Gesundheitsminister, auf den die offizielle Ärzteschaft ohne Mistrauen zugeht. Nicht zuletzt deshalb, weil sie sich von einem Kollegen den Erhalt ihrer Privilegien erhofft. |
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Presseerklärung gegen Direct-to-consumer advertising für verschreibungspflichtige Medikamente |
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Der vdää hat zusammen mit 28 anderen Organisationen folgende Presseerklärung unterzeichnet:Brussels, 15 March 2010 Supporting the right choice in health informationEarlier this year, during his hearing at the European Parliament, the new Commissioner for Health and Consumer protection, John Dalli, stated that the proposals on patient “information” needed to be reassessed. We welcome this commitment. As of middle of March 2010, the legislative process is ongoing at the European Parliament, generating uncertainties. The European Commission’s proposals on “‘information’ to the general public on medicinal products subject to medical prescription” were issued in December 2008. The directive and the regulation are based on an incomplete report that failed to fulfil the demand of the European Parliament and the Council for a report on “the benefits and risks of information currently available to the public”.(1,2) Moreover, the proposals contradict the views of the wider health community, as expressed in responses to the public consultations in 2007 and 2008, which stated that the pharmaceutical industry cannot be considered a reliable source of unbiased information due to an obvious and unavoidable conflict of interest.(3,4) During the Council meetings and discussions on this topic, Member States have also repeatedly echoed strong concerns. Should Members of the European Parliament work on such inadequate proposals |
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Presseerklärung des vdää zur Kampagne gegen die Kopfpauschale |
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10. Februar 2010 Presseerklärung des Vereins Demokratischer Ärztinnen und ÄrzteDer Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte beteiligt sich an der Campact-Kampagne gegen die Einführung der Kopfpauschale. Bereits 44.000 BürgerInnen unterstützen mit ihrer Unterschrift die Forderung: „Wenn man das Gesundheitswesen zum Markt macht“, so der Vorsitzende des vdää, Wulf Dietrich, in dem Kampagnen-Clip, „fallen diejenigen runter, die sich eine private Zusatzversicherung nicht leisten können, sie werden dann zukünftig schlechter medizinisch versorgt werden“. Damit es nicht so weit kommt, unterstützt der vdää die Kampagne gegen die Kopfpauschale und den Aufruf für ein solidarisches Gesundheitssystem. Wir stellen uns einer Politik entgegen, die Probleme nicht löst, sondern verschärft. Im Gegensatz zu einer Politik, die immer nur mehr Geld ins System pumpen will, sind wir der Ansicht, dass es noch viele Einsparmöglichkeiten gibt (z.B. in der Pharma- oder der Geräteindustrie), die zu nutzen wären für eine gute Versorgung für Alle. Interessierte können sich weiter informieren und hier online in die Unterstützerliste eintragen oder die Unterstützerliste als pdf-Datei herunterladen und auch den Film zum Kampagnenstart ansehen, der die wichtigsten Argumente auf den Punkt bringt. Dr. Nadja Rakowitz Geschäftsführerin des vdää |
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Presseerklärung des vdää zu Peter Sawickis Ablösung |
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Presseerklärung des Vereins Demokratischer Ärztinnen und ÄrztePeter Sawicki – Opfer auf dem Altar der KlientelpolitikZuerst wurden die Hoteliers bedient, ihnen wurde die Mehrwertsteuer halbiert; den Arbeitgebern wird ein Einfrieren der Krankenkassenbeiträge versprochen, sie werden also nicht mehr an den Steigerungen der Kosten des Gesundheitswesens beteiligt; die Zugangsbedingungen zur privaten Krankenversicherung werden erleichtert; und jetzt wird der Vertrag von Peter Sawicki, dem Gründer und Chef des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen von der schwarz-gelben Regierungskoalition nicht verlängert. |
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